Katzen waren im Laufe der Geschichte vieles: heilige Tiere, Pelzspender, Nahrungsmittel und immer Mäusefänger. Heute sind sie vor allem geliebte Familienmitglieder – doch während die Hauskatze längst ihren festen Platz in unserer Gesellschaft hat, kämpfen noch immer viel zu viele freilebende und obhutlose Katzen ums Überleben.
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Es geht doch!
Schleswig-Holstein hat den Weg zur landesweiten Katzenschutzverordnung vorbereitet: Über Jahre wurden Daten zu freilebenden Katzen erhoben, Kastrationsaktionen durchgeführt sowie Kommunen, Tierärzteschaft und Tierschutz eingebunden. Seit dem 1. Juli 2026 gilt die Katzenschutzverordnung für ganz Schleswig-Holstein – ein Modell, von dem auch andere Bundesländer lernen sollten.
Lasst die Katze im Dorf!
Hunger, Frost, Krankheit – bei Katzen offenbar „politische Dramafloskeln“. Stephan Löwensteins FAZ-Kommentar „Lasst die Katze im Dorf!“ zum Katzenschutz verdient eine Antwort. Nicht, weil man seine Meinung nicht teilen dürfte, sondern weil er Menschen lächerlich macht, die Tierleid ernst nehmen und politische Konsequenzen fordern.
Von der Katzentante zur Terroristin
Katzenschützerinnen kämpfen mit viel Einsatz gegen das Katzenelend, fordern verbindliche Schutzverordnungen. Manchmal geraten sie in Konflikt mit anderen. Wenn gar nichts mehr geht, beschimpfen diese sie schon mal als „Terroristen“.
Katzenschutzverordnung Leipzig
Leipzig diskutiert über eine Katzenschutzverordnung – doch während das Leid freilebender Katzen seit Jahren offensichtlich ist, verhindern widersprüchliche Aussagen und politische Blockaden konkrete Hilfe. Der Kommentar beleuchtet, warum Tierschutz am Beispiel Sachsen oft am politischen Willen scheitert – und was sich dringend ändern muss.
Gurtpflicht für Miezen?
Kürzlich entbrannte auf unserer Facebook-Seite eine hitzige Diskussion zum Thema Katzenschutzverordnung. Die Argumente der Gegner klangen vertraut: „Nicht kontrollierbar, zu kompliziert, wirkungslos!“ Doch woher wissen die das so genau? Wie kommt es zu dieser...
Hilft der Abschuss von Hauskatzen?
Der Abschuss von Hauskatzen hilft weder dem Wildtierschutz noch hilft es, die Populationen obhutloser Katzen nachhaltig zu kontrollieren.
Fundrecht im Katzenschutz – Grundlagen
Das Fundrecht wird oft von Verwaltungen falsch angewendet und TierschützerInnen im Katzenschutz sind oft nicht im Bilde, was ihre Rechte sind. Das schadet dem Schutz der Straßenkatzen. Im Vortrag erläutern wir die Grundlagen und entkräften falsche Aussagen.
§ 13b TierSchG einfach erklärt
Wie ist § 13b Tierschutzgesetz zu lesen? Im Video wird dies für Laien verständlich erläutert.
Weitermachen wie bisher!
Im Frühjahr 2023 verhindert der sächsische Tierschutzbeirat eine Katzenschutzverordnung nach § 13b Tierschutzgesetz auf Landesebene sowie die Ermächtigung der Gemeinden zum Erlass einer solchen. Ist das im Sinne der ehrenamtlichen TierschützerInnen, die der Tierschutzbeirat auf Landesebene vertreten soll?
Hofkatzenleid
In ländlichen Gebieten finden Tierschützer häufig Hotspots freilebender Katzen an landwirtschaftlichen Gebäuden vor. Als Mäuse- und Rattenfänger werden sie dort von den Bauern und Bäuerinnen als – nicht selten wertlose – Nutztiere behandelt, um die sich wenig gekümmert wird.
Die Spitze des Eisbergs
Es gibt keine Meldepflicht für Katzen und Behörden sind sehr selten selbst gegen das Streunerleid aktiv. Daher kann eine Verwaltung Zahlen zu Streunerpopulationen nur ohne verlässliche Grundlage liefern. Für eine sachlich richtige Entscheidung sollten ExpertInnen — also das lokale Ehrenamt im Katzenschutz — befragt werden.
Mail:
Telefon: 0 66 68 / 91 99 377












