Wie kam der Kontakt zustande?
Frau Uri vom Verein Schwierige Felle e. V. kontaktierte uns mit der Bitte um Material und Informationen für die Erstellung von Präsentationsfolien.
Die Präsentation soll das zuständige Veterinäramt davon überzeugen, zeitnah eine Katzenschutzverordnung für den gesamten Landkreis zu erlassen.
Die Projektdetails (Kontakt, Status, etc.) finden Sie weiter unten.
2024
29. April 2024
Termin im Veterinäramt
Im Termin stellen die Vertreterinnen des Bündnis „Katzenschutz-Initiative Weimarer Land“ ihr Anliegen mit einer umfänglichen Präsentation vor.
04. Juli 2024
Landrätin und Kreistagsabgeordnete werden involviert
Nachdem das begründete Anliegen des Bündnis „Katzenschutz-Initiative Weimarer Land“ im Veterinäramt trrotz der erbrachter Nachweise auf Ablehnung stösst, wird die Präsentation dem Landratsamt - und der Öffentlichkeit - als Konserve zur Verfügung gestellt.
Im Anschreiben werden die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
Hier geht es zur Präsentation auf Youtube.
Es gibt positive Rückmeldungen zur Notwendigkeit einer Katzenschutzverordung in Thüringen. Eine aus Weimar und eine aus dem Kyffhäuserkreis sind hier, ebenfalls als Youtube-Video zu finden.
Da die Präsentation etwas verändert wurde, stellen wir die aktuelle Version nochmal hier zur Verfügung:
11. Juli 2024
Frankendorf - die Thüringer Allgemeine berichtet
Die Zeitung berichtet über einen schlimmen Fall von Tier-Vernachlässung in Frankendorf.
15. Juli 2024
Frankendorf - Thüringen24 berichtet
Auch Thüringen24 berichtet über den schlimmen Fall von Tier-Vernachlässung in Frankendorf.
29. Juli 2024
Weiterer Hotspot wird gemeldet
Das Bündnis meldet dem Veterinäramt des Weimarer Landes einen neuen Katzen-Hotspot.
31. Juli 2024
Tierschutz: Weitermachen!
So einfach ist das! Man als würde als Behörde mal mit den Anwohnern reden und Hilfestellungen zur Kastration etc. geben. Der Tierschutz möge jedoch bitte weitermachen - bei ihm sei Fangen, und Zurücksetzen doch gut aufgehoben!
31. Juli 2024
Kapitulation in Frankendorf
Nach drei Wochen, 33 durch den Tierschutz gesicherten Katzen und einem nicht agierenden Veterinäramt geben die Tierschützenden auf. Es wird geschätzt, dass auf dem Grundstück noch weiterer 15 bis 20 Katzen leben und gefüttert. Ein Sichern dieser Tiere ist daher ohne Zutritt auf das Gelände fast ausgeschlossen.
31. Juli 2024
Bündenis fordert Intervention
Zwar zeigen sich VeterinärbeamtInnen einige Mal vor Ort - die Situation ist jedoch seit Wochen unverändert. Das Bündnis fragt: „Warum tolerieren die zuständige Veterinärbehörde und die Landrätin als Verwaltungschefin das tierschutzwidrige Verhalten in Frankendorf weiterhin?“
26. August 2024
Einwände der Veterinärbehörde
Im Gespräch am 11.06.2024 wurde von Seiten des Veterinäramtes Einwände gegen eine Katzenschutzverordnung vorgebracht.
Das Bündnis Katzenschutzverordnung Weimarer Land geht schriftlich darauf ein.
26. August 2024
Kostenübernahme trotz Haushaltssperre
Das Bündnis Katzenschutzverordnung Weimarer Land bittet schriftlich um Kostenübernahmen im Kontext des Streunerschutzes trotz der Haushaltssperre.
Das Amt bestätigt:
Streunerkastrationen werden nicht übernommen, jedoch lebensrettende Sofortmaßnahmen bei freilebend herrenlosen Tieren.
08. Oktober 2024
Leid nicht groß genug
Der MDR interviewte zwei Veterinärbeamte: Amtstierärztin Madeleine Spielvogel, Weimar und Amtstierarzt Stefan Kleinhans, Weimarer Land. Während Spielvogel seit dem Erlass der Katzenschutzverordnung in Weimar deutlich weniger Katzenleid in der Stadt verzeichnet, will Kleinhans keine Katzenschutzverordnung und lediglich bei Brennpunkten handeln. Dabei weisst er leider nicht darauf hin, dass der Landkreis Finanzprobleme hat und insbesondere Gelder für den Streunerschutz stark einschränkt.
2025
9. April 2025
Die Veterinärbehörde des Weimarer Landes stellte fest, dass das dokumentierte Leid der gesicherten und kastrierten Katzen nicht groß genug sei. Parasiten wie Würmer und Flöhe könnten für pauschal mitberücksichtigt werden bei der Entscheidung für oder gegen den Erlass einer Katzenschutzverordnung.
11.Juli 2025
Das Veterinäramt Weimarer Land kündigt den Erlass einer Katzenschutzverordnung in Frankendorf an! Es sei erneut ein unkastrierter Kater aufgetaucht, der dies nun notwendig macht.
12.August 2025
Ein Bürgermeister und der Vorsitzende der Verbandsgemeinschaft Mellingen, beide aus dem Weimarer Land, melden sich in der Thüringer Allgemeinen zum Thema Katzenschutz zu Wort: Der Erlass einer Katzenschutzverordnung lediglich in Frankendorf sei unverhältnismäßig. Zudem hätten Bürgermeister des Weimarer Landes bereits die Notwendigkeit einer solchen Verordnung vermeldet und den Erlass kreisweit angeregt.
10.September 2025
Das Bündnis Katzenschutzverordnung Weimarer Land informiert die Kreistagsabgeordneten mit aktuellen Daten und Rückmeldungen aus der laufenden Streunerumfrage, damit die Informationen in die anstehende Beratung einfließen können.
25.September 2025
Die Fraktion LINKE/GRÜNE des Weimarer Kreistags stellt einen Antrag auf Erlass einer Katzenschutzverordnung.
Zum Antrag wurde keine Debatte zugelassen und der Antrag von der TO genommen. Die Begründung war, der Erlass einer Katzenschutzverordnung sei eine Aufgabe im übertragenen Wirkungskreis und deshalb nicht Angelegenheit des Kreistages.
Viele Bürger beteiligen sich an der Umfrage des Bündnis „Katzenschutz-Initiative Weimarer Land“. Das zusammengefasste Ergebnis steht zum Download bereit.
2. Oktober 2025
»Radio Gramont« spricht mit Christiane Uri vom Bündnis „Katzenschutz-Initiative Weimarer Land“. Die Tierschutzvereine müssen die Notbremse ziehen.»Wir können nicht mehr«
7. Oktober 2025
In einem Pressebericht erklärt das Bündis Katzenschutzinitiative Weimarer Land, dass die Tierschutzvereine ohne eine ohne strukturelle Ursachenbekämpfung – also ohne eine rechtlich verbindliche Regelung zur Kastration und Kennzeichnung von Freigängerkatzen – der hohe Ressourceneinsatz der Vereine weder fachlich zu rechtfertigen noch dauerhaft leistbar ist.
30. November 2025
Das Bündnis „Katzenschutz-Initiative Weimarer Land“ erklärt in einem Schreiben an den neuen Leiter des Veterinäramtes die Nichtbeantragung von Fördergeldern trotz großen Bedarf.
01. Dezember 2025
Die Landrätin erklärte im Kreistag, dass eine Katzenschutzverordnung Tierschutzvereinen und Privatpersonen berechtigen würde, Privatgrundstücke zu betreten.
Diese Aussage ist falsch. Politik für die Katz‘ weisst in einem Brief darauf hin.





