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Katz'-Blog

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Soziale Medien, KI und der ganze Kram

Nutzen wir die schöne neue Welt!

von | 1. Februar 2026

Man kann das al­les als Mist emp­fin­den. Bei mir ist das tat­säch­lich häu­fig so: So­zia­le Me­di­en sind für mich eher sel­ten eine Be­rei­che­rung mei­nes Le­bens. Auch die so­ge­nann­te „Künst­li­che In­tel­li­genz“ (KI) hal­te ich in wei­ten Be­rei­chen für über­be­wer­tet. Trotz­dem nut­zen wir von Po­li­tik für die Katz‘ die­se Techniken.

Auch wir möch­ten und müs­sen mit man­chen An­lie­gen Spu­ren hin­ter­las­sen. Wol­len wir vie­le Men­schen er­rei­chen, dann geht manch­mal kein Weg an den So­zia­len Me­di­en vorbei.

Nicht nur mein Pro­blem ist: In den So­zia­len Me­di­en fin­det je­der Un­sinn sei­nen Platz. Jede und je­der kann hem­mungs­los rum­schwur­beln. Nur sehr sel­ten tref­fe ich auf wirk­lich gute Ge­mein­schaf­ten, die Ni­veau ha­ben und sich ernst­haft mit ei­nem The­ma be­schäf­ti­gen. Meist gibt es ge­nü­gend Men­schen, die mich mit ih­rem On­line-Ge­schmar­re ver­zwei­feln lassen.

Trotz­dem will sich Po­li­tik für die Katz’ in den So­zia­len Me­di­en zei­gen – und muss folg­lich die da­mit ver­bun­de­nen Är­ger­nis­se aus­hal­ten. An­ders ge­sagt: Wir ha­ben da kei­ne Wahl – und wol­len das Bes­te dar­aus ma­chen. Was aber ist „das Beste“?

Breit gestreut oder zielgerichtet?

Ne­ben der Breit­sei­te, die wir mit un­se­rer Prä­senz in den So­zia­len Me­di­en er­rei­chen, woll­ten wir be­reits in der frü­hen Pha­se des Pro­jekts auch ziel­ge­rich­te­ter ar­bei­ten. Um das zu er­rei­chen, ha­ben wir uns ent­schie­den, ei­nen News­let­ter an­zu­bie­ten. Ein News­let­ter ist noch „rich­ti­ges“ Hand­werk: Da müs­sen wir uns dran­set­zen, In­hal­te auf­be­rei­ten, Tex­te schrei­ben und bes­ten­falls Mehr­wert schaffen.

Auf die­se Wei­se kön­nen wir In­ter­es­sier­te ge­ziel­ter an­spre­chen. So ein News­let­ter ist nun nicht „So­cial Me­dia“ in Rein­form – aber doch ein Ka­nal, mit dem wir im­mer mehr Men­schen er­rei­chen können.

Wir woll­ten je­doch den arg stra­pa­zier­ten Be­griff des News­let­ters nicht in den Vor­der­grund stel­len. So ha­ben wir dem Ding den Na­men „Cat­Net“ ver­passt: Wir se­hen es mehr als In­stru­ment zum Ver­net­zen an.

Künstliche Intelligenz

Na­tür­lich reizt es, für un­se­re Zwe­cke bei­spiels­wei­se KI ein­zu­set­zen – aber für un­se­re News­let­ter ist die­se aus mei­ner Sicht zu blöd. Um gute Tex­te zu ver­fas­sen, brau­chen wir re­dak­tio­nel­le Ar­beit und Kon­trol­le. Auch un­se­re Blog-Ar­ti­kel sind alle von rea­len Per­so­nen ge­schrie­ben. Es ist Hirn- und Handwerk.

ChatGPT hilft beim CatNet

Anke nutzt al­ler­dings im­mer wie­der ger­ne KI-ge­ne­rier­te Bil­der für ihre An­lie­gen – und sie (also Anke und die KI) ma­chen das ganz gut, fin­de ich. Ich da­ge­gen ken­ne mich da we­nig aus.

Zum Spaß habe ich ChatGPT ge­be­ten, eine Gra­fik zum Cat­Net zu ge­stal­ten. Nun ja: Ich hät­te das si­cher nicht so hin­be­kom­men – ob die­ses Bild aber hilft, uns bes­ser zu ver­net­zen, be­zweif­le ich.

Mehrwert?

Ja, das ist ge­nau das The­ma. Mehr­wert! Zum ei­nen im Be­reich KI: Lie­fert der gan­ze Kram tat­säch­lich ei­nen Mehr­wert? Aber auch un­se­re ei­ge­ne, hän­di­sche Ar­beit muss die­se Prü­fung be­stehen: So füh­ren bei­spiels­wei­se in­halts­schwa­che News­let­ter nicht dazu, un­se­re Cat­Net-Com­mu­ni­ty zu stärken.

Ein News­let­ter soll­te et­was Be­son­de­res bie­ten. In un­se­rer letz­ten Aus­sendung dürf­te das ge­lun­gen sein. Wir ha­ben dort zwei Work­shops an­ge­bo­ten – erst ein­mal ex­klu­siv nur für die Mit­glie­der un­se­res CatNets.

Auf die­se Wei­se wur­den von den 20 Plät­zen be­reits zir­ka die Hälf­te von „Früh­bu­cherIn­nen“ be­legt. Das freut si­cher nicht nur die Abon­nen­tIn­nen, son­dern auch uns. Es ist ein gu­tes Bei­spiel für ei­nen Mehr­wert, denn die Abon­nen­tIn­nen konn­ten sich be­reits im Vor­feld ei­nen der be­gehr­ten Plät­ze sichern.

Workshops Soziale Medien

Aber wor­um geht’s denn ei­gent­lich in die­sen Work­shops? Nun, hier schließt sich der Kreis: Si­cher wer­den auch man­che von euch die So­zia­len Me­di­en nut­zen – auch wenn ihr viel­leicht wie ich eben­falls nicht be­geis­tert da­von seid. Wenn man sich aber mit die­sem Me­di­um her­um­schlägt, dann könn­te man das doch so gut, so ef­fek­tiv wie mög­lich ma­chen, oder?

Ge­nau hier set­zen die Work­shops der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ma­na­ge­rin Leo­nie Weiß an. Freund­li­cher­wei­se stellt sie ihr Wis­sen für je­weils 20 Kat­zen­schüt­ze­rIn­nen zur Ver­fü­gung – und das gra­tis für uns!

Die The­men sind:

  • Gibt es im Be­reich der So­zia­len Me­di­en so et­was wie eine „rich­ti­ge Spra­che“, die man an­wen­den muss?
  • Wie ver­mit­telt man sei­ne Bot­schaf­ten in die­sen Me­di­en wirksam?
  • Kann man auch Men­schen über die bis­he­ri­ge On­line-Com­mu­ni­ty hin­aus erreichen?

In zwei Work­shops wer­den die­se The­men be­han­delt. Jede Ver­an­stal­tung ist auf ma­xi­mal 20 Teil­neh­me­rIn­nen be­grenzt. Die Plät­ze wer­den nach dem Ein­gang der An­mel­dun­gen vergeben.

Was nun?

Tja, was nun? Zum ei­nen könnt ihr ver­su­chen, noch ei­nen frei­en Platz in den Work­shops zu er­gat­tern. Die An­mel­dung er­folgt über die je­wei­li­gen Terminseiten.

Zum an­de­ren wis­sen auf­merk­sa­me Le­se­rIn­nen jetzt, dass es gar kei­ne so schlech­te Idee ist, sich beim Cat­Net anzumelden.

Und kei­ne Angst: Wir ver­schi­cken kei­ne KI-ge­ne­rier­ten Kätzchenbildchen.

Frank von PfdK

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