Man kann das alles als Mist empfinden. Bei mir ist das tatsächlich häufig so: Soziale Medien sind für mich eher selten eine Bereicherung meines Lebens. Auch die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI) halte ich in weiten Bereichen für überbewertet. Trotzdem nutzen wir von Politik für die Katz‘ diese Techniken.
Auch wir möchten und müssen mit manchen Anliegen Spuren hinterlassen. Wollen wir viele Menschen erreichen, dann geht manchmal kein Weg an den Sozialen Medien vorbei.
Nicht nur mein Problem ist: In den Sozialen Medien findet jeder Unsinn seinen Platz. Jede und jeder kann hemmungslos rumschwurbeln. Nur sehr selten treffe ich auf wirklich gute Gemeinschaften, die Niveau haben und sich ernsthaft mit einem Thema beschäftigen. Meist gibt es genügend Menschen, die mich mit ihrem Online-Geschmarre verzweifeln lassen.
Trotzdem will sich Politik für die Katz’ in den Sozialen Medien zeigen – und muss folglich die damit verbundenen Ärgernisse aushalten. Anders gesagt: Wir haben da keine Wahl – und wollen das Beste daraus machen. Was aber ist „das Beste“?
Breit gestreut oder zielgerichtet?
Neben der Breitseite, die wir mit unserer Präsenz in den Sozialen Medien erreichen, wollten wir bereits in der frühen Phase des Projekts auch zielgerichteter arbeiten. Um das zu erreichen, haben wir uns entschieden, einen Newsletter anzubieten. Ein Newsletter ist noch „richtiges“ Handwerk: Da müssen wir uns dransetzen, Inhalte aufbereiten, Texte schreiben und bestenfalls Mehrwert schaffen.
Auf diese Weise können wir Interessierte gezielter ansprechen. So ein Newsletter ist nun nicht „Social Media“ in Reinform – aber doch ein Kanal, mit dem wir immer mehr Menschen erreichen können.
Wir wollten jedoch den arg strapazierten Begriff des Newsletters nicht in den Vordergrund stellen. So haben wir dem Ding den Namen „CatNet“ verpasst: Wir sehen es mehr als Instrument zum Vernetzen an.
Künstliche Intelligenz
Natürlich reizt es, für unsere Zwecke beispielsweise KI einzusetzen – aber für unsere Newsletter ist diese aus meiner Sicht zu blöd. Um gute Texte zu verfassen, brauchen wir redaktionelle Arbeit und Kontrolle. Auch unsere Blog-Artikel sind alle von realen Personen geschrieben. Es ist Hirn- und Handwerk.
Anke nutzt allerdings immer wieder gerne KI-generierte Bilder für ihre Anliegen – und sie (also Anke und die KI) machen das ganz gut, finde ich. Ich dagegen kenne mich da wenig aus.
Zum Spaß habe ich ChatGPT gebeten, eine Grafik zum CatNet zu gestalten. Nun ja: Ich hätte das sicher nicht so hinbekommen – ob dieses Bild aber hilft, uns besser zu vernetzen, bezweifle ich.
Mehrwert?
Ja, das ist genau das Thema. Mehrwert! Zum einen im Bereich KI: Liefert der ganze Kram tatsächlich einen Mehrwert? Aber auch unsere eigene, händische Arbeit muss diese Prüfung bestehen: So führen beispielsweise inhaltsschwache Newsletter nicht dazu, unsere CatNet-Community zu stärken.
Ein Newsletter sollte etwas Besonderes bieten. In unserer letzten Aussendung dürfte das gelungen sein. Wir haben dort zwei Workshops angeboten – erst einmal exklusiv nur für die Mitglieder unseres CatNets.
Auf diese Weise wurden von den 20 Plätzen bereits zirka die Hälfte von „FrühbucherInnen“ belegt. Das freut sicher nicht nur die AbonnentInnen, sondern auch uns. Es ist ein gutes Beispiel für einen Mehrwert, denn die AbonnentInnen konnten sich bereits im Vorfeld einen der begehrten Plätze sichern.
Workshops Soziale Medien
Aber worum geht’s denn eigentlich in diesen Workshops? Nun, hier schließt sich der Kreis: Sicher werden auch manche von euch die Sozialen Medien nutzen – auch wenn ihr vielleicht wie ich ebenfalls nicht begeistert davon seid. Wenn man sich aber mit diesem Medium herumschlägt, dann könnte man das doch so gut, so effektiv wie möglich machen, oder?
Genau hier setzen die Workshops der Kommunikationsmanagerin Leonie Weiß an. Freundlicherweise stellt sie ihr Wissen für jeweils 20 KatzenschützerInnen zur Verfügung – und das gratis für uns!
Die Themen sind:
- Gibt es im Bereich der Sozialen Medien so etwas wie eine „richtige Sprache“, die man anwenden muss?
- Wie vermittelt man seine Botschaften in diesen Medien wirksam?
- Kann man auch Menschen über die bisherige Online-Community hinaus erreichen?
In zwei Workshops werden diese Themen behandelt. Jede Veranstaltung ist auf maximal 20 TeilnehmerInnen begrenzt. Die Plätze werden nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben.
Was nun?
Tja, was nun? Zum einen könnt ihr versuchen, noch einen freien Platz in den Workshops zu ergattern. Die Anmeldung erfolgt über die jeweiligen Terminseiten.
Zum anderen wissen aufmerksame LeserInnen jetzt, dass es gar keine so schlechte Idee ist, sich beim CatNet anzumelden.
Und keine Angst: Wir verschicken keine KI-generierten Kätzchenbildchen.
Frank von PfdK
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