
Als Einsatzleiterin für Italien war sie sehr viel auf Achse, d.h. überall dort, wo Tiertransporter fahren. Die Transporter wurden kontrolliert und bei Verstößen die Polizei und das Veterinäramt informiert. Sie hat Schulungen für die Polizei in fast allen Regionen Italiens sowie in anderen Ländern durchgeführt, um die Beamten über die Tierschutztransportgesetze zu informieren. Das Schreiben von Berichten und die ständige Kommunikation mit den Ministerien verschiedener Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission gehörten genauso zu ihren Aufgaben wie die Mitarbeit in nationalen und EU-Arbeitsgruppen.
Der Zeit bei Animals‘ Angels folgten Jahre der Selbständigkeit, wieder im Bereich Tierschutz.
Während all dieser Jahre hatte sie sich immer wieder gesagt: „Wenn ich Mal Zeit habe, dann kümmere ich mich um das Problem der vielen leidenden freilebenden Katzen.“
Und irgendwann war’s dann so weit. Jetzt setzt sie sich bereits seit einiger Zeit für den Erlass von Katzenschutzverordnungen ein, in erster Linie in Bayern. Sie stellt selbst Anträge bei den zuständigen Landratsämtern und bereitet Anträge für andere Tierschutzvereine vor. Sie wirkt beim Bündnis Katzenschutz Bayern mit und ist in regelmäßigem Kontakt mit Behörden wie Ministerien, Landratsämtern und Gemeinden sowie mit einschlägigen Verbänden. Auch über die Presse oder an Infoständen bringt sie das Thema an die Öffentlichkeit. In Bayern gibt es in Sachen Katzenschutzverordnung noch sehr viel zu tun, und es gilt vorgeschobene oder echte Bedenken der Behörden auszuräumen und für entsprechende Aufklärung zu sorgen.
Manchmal ist sie genervt von der Willkür der Behörden oder auch Mal von Tierschutzvereinen, die ihre Daten zu den eingefangenen und kastrierten Katzen nicht in eine vorzeigbare Übersicht bringen, aber sie macht weiter, getreu dem Motto „Wir bleiben lästig!“.















